Rezension: Enna Miau, Anemone Kloos: Die kleine Winterbiene

Was machen die Tiere im Winter?

Im Herbst bereiten sich alle Tiere auf den Winter vor. Eine kleine Biene aus dem Bienenstock, Millie, ist neugierig. Sie fliegt durch den Wald und erkundigt sich bei den anderen Tieren, wie sie überwintern. Bär, Rotkehlchen, Kuckuck, Rotaugen und Hauskatze erzählen.

Nach jeder Begegnung wird wiederholt:

Bienchen Millie staunt und lacht,
Neugier neues Wissen schafft.
Drum fliegt sie noch ein Stück –
na los, kommt ihr gleich mit?

Und wie ist es bei den Bienen? Sie bewegen ihre Flügel, um sich warmzuhalten, futtern Honig und warten aufs Frühjahr.

Winter- und Sommerbienen?

Ich hatte nicht gewusst, dass es Winter- und Sommerbienen gibt. Sie unterscheiden sich durch ihre Schlüpfzeit – Winterbienen schlüpfen im Herbst – und ihre Aufgaben. Winterbienen halten, wie es auch in der Geschichte beschrieben wird, im Winter den Stock warm.

Es gefällt mir gut, dass das Büchlein weniger bekanntes Wissen über Bienen verbreitet und dazu noch erzählt, wie andere Tiere den Winter verbringen. Viele Kinder wissen schon, dass Bären Winterschlaf halten, aber wie Fische über die kalte Zeit kommen, ist viel weniger bekannt.

Gereimte Tiererlebnisse

Das Büchlein hat etwa Pixibuch-Format. Die Bilder gehen über die Doppelseiten, bei den Farben herrschen herbstliche Gelb-Rot-Brauntöne und Blau vor. Abgesehen von den einleitenden Worten ist der Text gereimt und dadurch sehr eingängig. Durch die Wiederholung des Verses über die Neugier werden die Kinder diesen schnell mitsprechen können. Kinder lieben Reime und haben dann besonders viel Spaß an einer Geschichte.

Fazit: Ein gut gemachtes Büchlein für Kinder ab 3 Jahren, das neues Wissen bringt und das zu lesen Spaß macht.

Enna Miau, Anemone Kloos: Die kleine Winterbiene. 2020. 18 Seiten, Euro 6,99 (inkl. Hörfassung, die mir nicht vorlag)

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Ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar.

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