Laura Bednarski: Der lange Weg nach Hause

Ein Bilderbuch ohne Worte

Erstaunt blickt der Tiger auf den Kuscheltier-Tiger-Rucksack, den er beim Spielen im Dschungel gefunden hat. Im Rucksack steckt das Foto eines Mädchens, die Adresse des Mädchens steht auch darin. Also schaut der Tiger auf der Karte nach und macht sich auf den weiten Weg, um den Tiger-Rucksack zurückzubringen.

Er geht zu Fuß, fährt mit dem Fahrrad, dem Boot und dem Auto. In der Stadt muss er den Kuscheltier-Rucksack sogar gegen streunende Hunde verteidigen. Doch eines Tages steht er endlich vor der richtigen Tür. Das Mädchen ist überglücklich!

Wer erzählt die Geschichte?

Das Kind oder der Erwachsene? Oder wird es ein Gemeinschaftsprojekt?

Letztlich ist es egal, denn die Bilder sind selbsterklärend. Vielleicht wird sich herausstellen, dass das Kind auf andere Details achtet als der Erwachsene. Gemeinsam lässt es sich auch herrlich spekulieren, wie der Rucksack eigentlich in den Dschungel kam, denn das erfahren wir nicht.

Die Bilder sind farbenfroh, ohne knallig zu sein, in manchem sind sie sehr detailliert, anderes wird nur angedeutet. Sie erklären alles, lassen aber dennoch genug Raum für die Fantasie. Ein nettes Detail ist, dass das Mädchen und der Tiger sich am Ende genau dieses Buch anschauen.

Fazit: Die Geschichte einer langen Reise, die ganz ohne Worte auskommt, aber die Fantasie der Kinder ab 4 Jahren beflügelt und zu Gesprächen zwischen Groß und Klein einlädt.

Laura Bednarski: Der lange Weg nach Hause. kunstanstifter 2020. 36 Seiten, Euro 20,00, ISBN 978-3-942795-95-1.

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