Meike Haas: Das kleine Stallgespenst. Wirbel auf dem Reiterhof. Rezension

Das Buch ist ein Sammelband von Der nächtliche Ausritt und Wirbel in der Reitstunde.

Ein Gespenst auf dem Reiterhof

Hatschihu ist ein herzallerliebstes kleines Gespenst mit einer Ringelsocke. Natürlich kann niemand sehen, wie niedlich es ist, denn für Menschen ist es normalerweise unsichtbar. Außer wenn es niest, dann kann man es kurz sehen. Als es wegen seiner Stauballergie aus dem Schloss ausziehen musste, hat es sich auf dem Reiterhof niedergelassen. Da muss es zwar auch dauernd niesen, aber es gibt keine Museumsbesucher, die es entdecken können. Spannender ist es bei all den Kindern im Stall allemal. Und so lernt es auch Leni kennen, die nicht am Nachtausritt teilnehmen darf, weil ihr Pony vor Hatschihu gescheut und sie abgeworfen hat. Das hat Hatschihu natürlich nicht gewollt und deswegen möchte es helfen. Doch leider geht das gründlich schief …

In der zweiten Geschichte berichtet Leni Hatschihu, dass sie bald eine Reitvorführung vor Eltern und Großeltern haben würden. Aber sie denkt, Hatschihu solle lieber nicht zuschauen, weil sonst womöglich wieder die Pferde scheu werden. Hatschihu ist enttäuscht und überlegt, wie er erreichen kann, dass die Ponys sich an ihn gewöhnen. Natürlich klappt das nicht so, wie es sich das vorstellt …

Pferde sind toll!

Das finden jedenfalls viele Kinder, die deswegen ein Erstlesebuch zu diesem Thema anspricht. Dass sie dann auch bei der Stange bleiben, dafür sorgen die sympathischen Protagonisten und die lustige Handlung. Hatschihu kann man einfach nicht böse sein, auch wenn es trotz guten Willens alles durcheinanderbringt. Aber es hat ein gutes Herz (auch wenn Gespenster kein Herz haben) und mag Leni sehr gerne. Leni mag das kleine Gespenst, aber andererseits möchte sie auch gerne ungestört reiten.

Das Buch ist in Fibelschrift gesetzt, auf jeder Seite ist ein schönes, buntes Bild zu finden. Der Text ist schon recht umfangreich, die Sätze auch mal etwas länger und es kommen einige nicht ganz einfache Wörter vor. Das Buch ist also nichts für absolute Leseanfänger:innen, sondern eher für das zweite Lesejahr geeignet. Mit seinem beliebten Thema, der originellen und lustigen Geschichten und den beiden liebenswerten Charakteren wird es die Kinder sicherlich gut bei der Stange halten. Wenn man kleine Pferdefans damit nicht zu Lesen bringt, weiß ich es auch nicht.

Fazit: Ein tolles Buch für Pferdefans ab dem 2. Lesejahr, die Spaß an einer lustigen Reiterhof-Gespenstergeschichte haben.

Meike Haas: Das kleine Stallgespenst. Wirbel auf dem Reiterhof (Sammelband). Mit Bildern von Eleni Livianios. Ars edition 2021. 128 Seiten, Euro 7,50, ISBN 978-3-8458-4213-4.

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Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

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