Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020

29 tolle Bücher …

… warten darauf, gelesen zu werden. Ich möchte dieses Jahr versuchen, möglichst viele der vom Arbeitskreis Jugendliteratur für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Bücher zu lesen und zu besprechen. Außerdem möchte ich schauen, ob ich – zumindest von den Büchern für Ältere – Kinder- bzw. Jugendrezensionen bekommen kann. Mal schauen, ob ich einige Nutzer*innen meiner Kinderbibliothek dafür begeistern kann.

Hier werde ich alle Rezensionen verlinken. Ich bin sehr gespannt, ob meine Einschätzung am Ende mit der der Jurys übereinstimmt.

Jeweils sechs Bücher wurden in den fünf Kategorien Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendbuch, Sachbuch und Jugendjury nominiert, wobei ein Buch (Bus 57) in zwei Kategorien (Jugendbuch, Jugendjury) nominiert wurde, deswegen sind es nur 29 Titel, keine 30.

Wer gerne die Jurybegründungen zu den Nominierungen nachlesen möchte, findet hier die Übersicht des Arbeitskreises Jugendliteratur.

Bilderbuch

Anita Lehmann, Kasia Fryza: Sabber Schlabber Kussi Bussi, Helvetiq, ab 4 Jahren
Wichtiges Bilderbuch zum Thema „Grenzen setzen“. Zur Rezension

John Hare: Ausflug zum Mond, Moritz, ab 4 Jahren

Mac Barnett: Dreieck Quadrat Kreis, NordSüd, ab 5 Jahren
Künstlerische Darstellungen der Formen, die als Freunde gemeinsam Abenteuer erleben. Zur Rezension

Julia Fogliano, Lane Smith: Das Haus, das ein Zuhause war, Sauerländer, ab 5 Jahren

Ina Hattenhauer: Das ausgelassene ABC, Gerstenberg, ab 5 Jahren

Piotr Karski: Meer! Das Wissens- und Mitmachbuch, Moritz, ab 7 Jahren
Eine riesige Sammlung an Wissen über das Meer, verbunden mit Mal-, Spiel- und Bastelanregungen, die am Ende ein ganz individuelles Buch hervorbringen. Zu Rezension

Kinderbuch

Stefanie Schweizer (Hrsg.): Lyrik-Comics. Gedichte Bilder Klänge für Kinder in den besten Jahren, Beltz & Gelberg, ab 6 Jahren
Klassische und moderne Gedichte als Comics mit zusätzlichem Audioangebot. Zur Rezension

Willi Gmehling: Freibad. Ein ganzer Sommer unter dem Himmel, Peter Hammer, ab 10 Jahren
Drei Geschwister verbringen einen ganzen Sommer im Freibad. Dabei erleben sie Lustiges und Spannendes und entwickeln sich erstaunlich weiter. Zur Rezension.

Linde Hagerup, Felicitas Horstschäfer: Ein Bruder zu viel, Gerstenberg, ab 9 Jahren
Sara muss damit fertig werden, dass ihre Eltern einen verwaisten Fünfjährigen aufnehmen und in ihrem Zimmer einquartieren. Zur Rezension

Stanislaw Wostokow: Frossja Furchtlos, Knesebeck, ab 9 Jahren

Anne Becker: Die beste Bahn meines Lebens, Beltz & Gelberg, ab 10 Jahren

Enne Koens, Maartje Kuiper: Ich bin Vincent und ich habe keine Angst, Gerstenberg, ab 10 Jahren
Als wäre das Mobbing in der Schule nicht schon schlimm genug, steht nun eine Klassenfahrt bevor. Vincent schmiedet einen Plan und packt ein Survival-Kit. Eine anrührende und spannende Geschichte. Zur Rezension.

Jugendbuch

Susanne Kreller: Elektrische Fische, Carlsen, ab 12 Jahren

Dita Zipfel, Rán Flygenring: Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte, Hanser Verlag, ab 12 Jahren

Antje Herden: Keine halben Sachen, Beltz & Gelberg, ab 14 Jahren

Jason Reynolds: Long Way Down, Hanser, ab 12 Jahren

Dashka Slater: Bus 57, Loewe, ab 14 Jahren

Stefanie de Valsaco: Kein Teil der Welt, Kiepenheuer & Witsch, ab 16 Jahren

Sachbuch

Eva Martens (Red.): Mit Kindern durchs Museum. Farben, Carlsen, ab 2 Jahren
Ein Pappbilderbuch, das Farben anhand von Museumsgegenständen vorstellt. Zur Rezension.

Sabina Radeva: Darwins Entstehung der Arten, Hanser, ab 6 Jahren

David Böhm: A wie Antarktis. Ansichten vom anderen Ende der Welt, Karl Rauch, ab 8 Jahren

Inês Teixeira do Rosário, Maria Ana Peixe Dias, Bernardo P. Cavalho: Die Natur. Entdecke die Wildnis vor deiner Haustür!, Beltz & Gelberg, ab 8 Jahren

Vitali Konstantinov: Es steht geschrieben. Von der Keilschrift zum Emoji, Gerstenberg, ab 10 Jahren

Michal Libera, Michal Mendyk, Daniel Mizeilinska: Wie das klingt! Neue Töne aus aller Welt, Moritz, ab 12 Jahren

Jugendjury

Christelle Dabos: Die Spiegelreisende. Die Verlobten des Winters, Insel, ab 12 Jahren

Steve Tasane: Junge ohne Namen, Fischer Sauerländer, ab 12 Jahren
Ein Junge bereichtet über sein hartes Leben im Flüchtlingslager. Zur Rezension.

Dirk Reinhard: Über die Berge und über das Meer, Gerstenberg, ab 13 Jahren

Sarah Crossan: Wer ist Edward Moon?, Mixtvision Verlag, ab 14 Jahren

Neal und Jarrod Shusterman: Dry, Fischer Sauerländer, ab 14 Jahren

Dashka Slater: Bus 57, Loewe, ab 14 Jahren

Sonderpreis Neue Talente

Nora Krug: Heimat, Penguin, ab 14 Jahren

Rieke Patwardhan, Regina Kehn: Forschungsgruppe Erbsensuppe, Knesebeck, ab 8 Jahren

Dirk Pope: Abgefahren, Hanser, ab 15 Jahren

 

9 Kommentare zu “Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020

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